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LAGER-BENCHMARKING
Das Erschließen von Rationalisierungspotenzialen und Orientierungswerten zur eigenen Leistungsfähigkeit im Marktvergleich kennzeichnet einen gelungenen Benchmarkingprozess im Allgemeinen und einen Lagervergleich im Speziellen.
Vor dem Hintergrund neuer, insbesondere im (günstigen) Ausland aufgebauter Produktions-, Lager- und Umschlagsstandorte stellt sich mehr denn je die Frage nach der Klärung der logistischen Vorteilhaftigkeit – und ist damit Ausdruck eines nationalen wie internationalen Standortvergleichs.

Neben der Erschließung neuer (Konsum-) Märkte findet aufgrund zunehmender Verlagerung westeuropäischer Standorte in Regionen der neuen mittelosteuropäischen EU-Beitrittsländer ein hohes Wachstum an Logistikkapazitäten statt. Ausschlaggebend dafür sind – insbesondere im westeuropäischen Vergleich – günstige Raum- und Flächen- sowie massiv niedrige(re) Personalkosten. Die entscheidende Frage, ob die preiswerten Ressourcen jedoch auch effizient genutzt werden, gilt es zu beantworten.
Aber auch national werden zunehmend eingefahrene Handlingsprozesse und tradierte Strukturen als massive Kostenursache im Wareneingang, Lager und Warenausgang erkannt. In einem fairen Vergleich jedoch können Schwachstellen erkannt, Lehren gezogen und Kapazitäten angepasst werden – sei es unternehmensintern, sei es mit vergleichbaren externen Partnern.
Zur monetären Bewertung von Prozessen und Strukturen und zum Herstellen der Vergleichbarkeit zwischen den beteiligten Benchmarking-Partnern ist die Erhebung umfangreicher relevanter Daten unterschiedlichster Kriterien, wie
•    Lagerfunktionen,
•    Flächen,
•    Durchsatz und Bestand,
•    Anzahl Artikel,
•    Anzahl Vollzeitkräfte (VZK) und
•    Equipment unabdingbar.

Zur fairen Positionierung müssen dann produktivitäts- und kostenbeeinflussende Größen von standortspezifischen Sondereffekten bereinigt werden:

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Abbildung: Evaluationsschritte der Harmonisierung

Erst nach einer solchen spezifischen Harmonisierung sind differenzierte Kennzahlen in entsprechenden Kennzahlensystemen vergleichbar. Diese können – unterteilt in Wareneingang, Lager und Warenausgang – wie folgt exemplarisch systematisiert werden:
•    Zeitvergleiche, wie beispielsweise Sekunden je Palette oder je Pick
•    Flächenproduktivitäten, wie Durchschnittsbestand respektive Durchsatz je qm
•    Komplexitätskennzahlen zur Bewertung des Organisationsgrades.

Dabei zeigt sich, dass alte, etablierte, aber lohnkostenintensive Standorte durch kontinuierliche Verbesserungen der Lagerorganisation, hier insbesondere
•    Einlagerstrategien,
•    Fahrwege, insbesondere aber auch ausgefeilte
•    Arbeitszeitmodelle und
•    Anreizsysteme an vielen Stellen eine Spitzenposition einnehmen können.

Eine Vielzahl von erfolgreich abgeschlossenen internen und externen Lagerbenchmarkings unterstreicht die Expertise von TIM CONSULT. Als Methodenführer mit langjähriger Projekterfahrung an der Nahtstelle von Betriebswirtschaftslehre, Technik und IT begleiten wir als neutrale Clearingstelle unsere Kunden – wenn gewünscht, bis hin zur Umsetzung identifizierter Maßnahmen.