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WAREN- UND MATERIALFLUSSPLANUNG IM LAGER
Veränderung von Markt- und Serviceanforderungen, Absatzwachstum, oder der Zwang zur Kostensenkung führen zur Neukonzeption von Distributions- und Umschlagszentren – bzw. deren Erweiterung oder Optimierung.

                              

                               Abb. 1: Materialflussbild einer Konzeptplanung


Ziel ist immer die Optimierung des Ressourcenverbrauchs und damit die Reduzierung von Kosten:
•    Personal,
•    Flächen,
•    Einrichtung

Neben der reinen Kostenoptimierung müssen heutzutage vielmehr auch die qualitativen Eigenschaften wie Durchlaufzeit, Flexibilität, Skalierbarkeit oder der Erfüllung zusätzlicher Serviceleistungen (Value added Services) usw. bei der Planung berücksichtigt werden.

Ausgangspunkt der Planung sind die zu handelnden Güter mit ihren spezifischen Eigenschaften, die Schnittstellen nach außen in Form von Kundenaufträgen und Lieferungen und deren Strukturen, sowie die begleitenden informatorischen Schnittstellen.
Die Allokation der Güter zu unterschiedlich technisierten Kommissionier- und Reserveeinrichtungen folgt klassischen Regeln: physische Eigenschaften, ABC-Verhalten und Volumenverbrauch. Alternativen können hier zumeist mit mathematischen Verfahren relativ einfach bewertet und verglichen werden. Die Wahl der richtigen Kommissioniertechnik ist schon schwieriger. Neben quantitativen Faktoren wie dem Flächeverbrauch, Personalbedarf und Investitionen müssen hier auch Serviceanforderungen wie verfügbare Zeitfenster und Durchlaufzeiten beachtet werden und – sehr wichtig – die Akzeptanz der Systeme beim Management und den Mitarbeitern, die mit diesen Systemen arbeiten sollen.
Nicht zuletzt sind weitere Rahmenbedingungen zu beachten wie bau- und arbeitsrechtliche Vorschriften und insbesondere bei Neubauten die Beschaffenheit und der Zuschnitt von Grundstücken und deren verkehrstechnische Erschließung.
Erst in Kombination all dieser Faktoren entsteht eine für den Betreiber optimale und zukunftsweisende Lösung.

                             Abb. 2: CAD-Plan eines Distributionszentrums